FB-Nord Übung in Fürstenau

Am heutigen Samstag, 17.09.2022, waren die Feuerwehren Ueffeln, Engter und Bramsche-Mitte mit ihren in den Katastrophenschutz eingebundenen Fahrzeugen zur jährlichen Übung der Feuerwehrbereitschaft Nord des Landkreises Osnabrück in Fürstenau unterwegs. Hier wurde neben der Wasserförderung auch die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff und die Personenrettung geübt. Bei dem Aufbau einer mobilen Straße wurde die Feuerwehr vom THW Quakenbrück unterstützt. Das LF-KatS der Feuerwehr Bramsche-Mitte, besetzt mit Kameraden aus Sögeln und Bramsche, konnte den faltbaren Wasserbehälter des Fahrzeugs intensiv testen und taktische Varianten beim Befüllen und bei der Wasserentnahme trainieren (s. Fotos). Gegen 15 Uhr war die Übung beendet und die eingesetzten Kräfte konnten die Heimreise antreten. Geleitet wurde der Einsatz vom Bereitschaftsführer der FB-Nord, Till Kramer (Feuerwehr Bramsche-Mitte).

(Text & Fotos: Jens Hallmann)

TE-Bahn Übung in Bad Essen


Am Samstagmorgen fand eine Übung der Technischen Einheit Bahn (TE-Bahn) des Landkreises Osnabrück statt.
Alle sechs TE-Bahn Einheiten trafen sich in einem Bereitstellungsraum in Bad Essen, von dort aus wurden die einzelne Züge zur „Unfallstelle“ gerufen.
Die TE-Bahn Einheit 2 wozu Fahrzeuge aus den Ortsfeuerwehren Bramsche-Mitte, Achmer, Hesepe, Rieste und des THW Bad Essen gehören fuhren die Einsatzstelle an.
Von dort an musste ein Fußmarsch durch die Gleisen zum Übungsobjekt zurück gelegt werden, welches sich auf dem Gelände der Firma Kesseböhmer befand.
Szenario war das ein Zug mit ein PKW Kollidierter und ein Zweiter Zug auffuhr.
Es galt den Rettungsdienst zu unterstützen und Patientenbetreuung durchzuführen.
Die Patienten, welche nicht mehr „eigenständig gehen“ konnten wurden über Tragen und Loren zum Bereitstellungsraum des Rettungsdienstes gebracht.
Nach rund drei Stunden waren alle Patienten dem Rettungsdienst übergeben worden und die Übung galt als beendet.

(Text & Fotos: Nico Klöppel)

Ortsbrandmeister Rolf Stückemann für weitere sechs Jahre zum Ortsbrandmeister gewählt. 

hst Pente. Auch die Ortsfeuerwehr Pente hat nun die Coronabedingt ausgefallenen Jahreshauptversammlungen nachgeholt.Neben den Beförderungen war vor allem die Wahl des Ortsbrandmeister durch die Versammlung dringend nötiggeworden. Denn Rolf Stückemann übte das Amt seit dem 15. April nur noch kommissarisch aus, da seine dritte Amtszeit als Ortsbrandmeister regulär abgelaufen war.

Stückemann, der seit 18 Jahren als Ortsbrandmeister in der Wehr fungiert und bereits davor zwölf Jahre lang den Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeister inne hatte, wurde von den Mitgliedern der Wehr erneut für das Amt vorgeschlagen und wiedergewählt. Allerdings, so Stückemann nach der Wahl, „wird dies meine letzte Amtszeit als Ortsbrandmeister sein, denn in sechs Jahren werde ich 65.“ Somit müssen sich die ehrenamtlichen Brandschützer in Pente langsam einen Nachfolger für Stückemann in den eigenen Reihen suchen.Zum Schriftführer im Ortskommando der Wehr wurde Matthias Pentermann gewählt.

In seinem Bericht konnte Stückemann für das Jahr 2021 insgesamt 20 Einsätze verzeichnen. „In diesem Jahr“, so Stückemann weiter „sind wir jetzt auch schon bei 20 Einsätzen angekommen“. „Bereits bestellt“, so Stückemann, „sei der neue Mannschaftstransportwagen. Die Auslieferung des neuen Kleinbus sei für Anfang 2023 geplant. Des Weiteren könne man jetzt in die Planungen für die Ersatzbeschaffung des Löschgruppenfahrzeuges einsteigen“.

Beförderungen konnte Stückemann in diesem Jahr gleich zwei Brandschützerinnen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an Lehrgängen des Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) freuten sich Stückemann und sein Stellvertreter Thomas Melke-Hövelkamp, Chiara Borchert und Lena Melke jeweils zur Oberfeuerwehrfrau befördern zu können.

Text und Foto: Henning Stricker

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Matthias Pentermann, Lena Melke, Chiara Borchert, Rolf Stückemann und Thomas Melke-Hövelkamp

Vier neue Feuerwehrmänner in der Ueffeln-Balkumer Wehr 

hst Ueffeln-Balkum. Die Corona-Krise hinterließ auch bei den Feuerwehren im Stadtgebiet ihre Spuren. Zwar blieben die Wehren von größeren Ausfällen unter den Ehrenamtlichen Kräften verschont. Aber insbesondere der Bereich Ausbildung, sei es vor Ort in den Wehren, auf Landkreis oder Landesebene und Übungen, fielen der Krise zum Opfer. Denn mit jedem Lockdown wurde auch sofort der Ausbildungsbetrieb unterbrochen, um die Einsatzfähigkeit der Wehren nicht zu gefährden.

Während die 38 aktiven Feuerwehrkräfte der Ortsfeuerwehr Ueffeln-Balkum vor der Pandemie allein im Ausbildungs- und Übungsdienst im Jahr 2019 über 3300 Stunden ehrenamtlich leisteten, fiel diese Zahl in 2020 auf gerade einmal 326 Stunden. „Nach der Jahreshauptversammlung im Januar fanden in dem Jahr nur noch vier Ausbildungsdienste statt“, so Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer rückblickend.

„Auch im Jahre 2021 sah es nicht viel besser aus, hier stieg die Zahl der Dienststunden immerhin auf 476“, so Tiemeyer weiter. Bei den Einsatzstunden sorgte vor allem der Hochwasser-Einsatz der Feuerwehrbereitschaft Nord des Landkreises in Nordrhein-Westfalen für einen deutlichen Anstieg.

Waren es im Jahr 2020 insgesamt 335 Stunden, die bei sieben Brandeinsätzen und 18 Hilfeleistungseinsätzen anfielen, waren es in 2021 neben den 306 Stunden vor Ort auf Grund von sechs Brandeinsätzen und elf Hilfeleistungen vor allem die 820 Einsatzstunden, die in Weilerswist im Kreis Euskirchen durch Ueffelner Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen geleistet wurden.

„Immerhin“, so Tiemeyer weiter, „konnte im Spätsommer des letzten Jahres eine Truppmann-Ausbildung Teil 1 stattfinden“. In diesem mehrwöchigen Lehrgang auf Stadtebene erlernen die Feuerwehrmannanwärter das Grundwissen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr. Neben Rechtsgrundlagen wird in diesem Lehrgang vor allem das Wissen über Fahrzeug- und Gerätekunde sowie die verschiedenen Löschtechniken vermittelt.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang konnte Julian Tiemeyer nun vier Nachwuchskräfte zu Feuerwehrmännern ernennen. Über die Beförderung freuten sich Philipp Kleine-Klanker, Dario Klarmann, Silvan Elias Maier und Michel Tebbenhoff.

Aufgrund der Teilnahme an weiteren Fortbildungen und ihres Engagements in der Wehr wurden Michelle Minning zur Hauptfeuerwehrfrau und Kai Wessling zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Michael Vogeding wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

Den Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ darf Kai Wessling zusätzlich führen. „Eine Objektive Beurteilung aufgrund der Teilnahme an Ausbildungsdiensten und Einsätzen war in den beiden vergangenen Jahren nicht möglich“, so der stellvertretenden Ortsbrandmeister Ralf Klarmann. „Doch das Engagement von Kai Wessling in der Wehr ist sehr hoch“, so das dass Ortskommando sich für ihn entschied. Das hohe ehrenamtliche Engagement von Kai Wessling spiegelte sich auch bei den Wahlen wieder, denn Wessling übernimmt künftig den Posten des Atemschutzgerätewart in der Ueffelner Wehr, da Vorgänger Gerrit Teckemeyer nach 16 Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht.

Text und Foto: Henning Stricker

Bildunterschrift: V.l.n.r.: Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer, Michel Tebbenhoff, Philipp Kleine-Klanker, Kai Wessling, Silvan Elias Maier, Dario Klarmann, Michelle Minning und der stellvertretende Ortsbrandmeister Ralf Klarmann.