23 neue Feuerwehrmänner in Bramsche ausgebildet

Seit Anfang September fand im Stadtgebiet die erste Grundausbildung der freiwilligen Feuerwehr seit dem Pandemie-Beginn statt.

„Wir sind froh, endlich wieder ausbilden zu können.“ sagte der neue Stadtausbildungsleiter Alexander Weniger zur Eröffnung des Lehrgangs.
Dieser hatte die Funktion Mitte des Jahres, zusammen mit Marc Piwinski übernommen. 

Die beiden lösen damit Torsten Grewe und Gerald Reiter ab, die in den vergangenen Jahren mehr als 100 Kamerad:innen in deren Grundausbildung erfolgreich begleitet hatten.
Erfolgreich waren auch die 23 Kameraden aus diesem Lehrgang, somit konnte Herbert Kempe, Prüfer und Abschnittsleiter Nord, am Samstagmittag den Teilnehmern ihre Urkunde überreichen. 
Davor lagen 6 Wochen anstrengend Ausbildung, die den Feuerwehranwärtern einiges abverlangte. 

Zu den Ausbildungsinhalten gehörte die praktische Herangehensweise an einen Brandgeschehen genauso, wie der persönliche Umgang mit belastenden Situationen, wie sie nach schweren Verkehrsunfällen auftreten können. 
Der richtige Umgang mit Feuerlöschern konnte die Gruppe dankenswerter Weise bei der Firma Remondis üben, von denen auch zwei Betriebsfeuerwehrmänner im Lehrgang dabei waren.
„Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Ausbildern, aus verschiedenen Feuerwehren, die diesen Lehrgang erst möglich gemacht haben.“ Bedankte sich Alexander Weniger. 
7 Ortsfeuerwehren der Feuerwehr Bramsche können sich jetzt auf junge, motivierte Feuerwehrmänner freuen. Diese werden ab jetzt hoffentlich immer erfolgreich und sicher aus ihren Einsätzen zurückkehren. 

Jonas Geers, Kilian Schreiner, Pascal ter Maten, Lukas Ossenbeck, Julian Krelage, Felix Diersing, Daniel Vehlow, Michel Tebbenhoff, Dario Klarmann, Philipp Kleine-Klanker, Silvan-Elias Maier, Lars-Heinrich Janz, Tobias Thiele, Miguel Schwarzbich, Johannes Lorengel, Jannes Rehra, Fabian Wissmann, Manuel Meyer, Christian Vogelsang, Kevin Dismann, Finn Lüssenheide, Malte Pohl, Jan-Ole Sewczyk

(Text & Foto: Alexander Weniger)

Fahrsicherheitstraining

Heute befanden sich aus mehreren Ortsfeuerwehren Kameraden beim Fahrsicherheitstraining im Motorpark am Wiehen GmbH, in Preußisch Oldendorf.

Neben Gefahrenbremsungen, Slalomfahrten, Gefahrenbremsungen mit dem ausweichen vom Hindernissen, auf verschiedenen Untergründen, wurde auch ein Gefühl für das Fahrverhalten der verschiedenen Fahrzeuge entwickelt. 

Einige Fahrzeuge hatten ein Anti-Blockier-System (ABS) verbaut, andere wiederum nicht. Die Kameraden haben viel gelernt und verschiedene Eindrücke wurden aufgenommen.

Ein besonderen Dank möchten wir dem Team des Motorpark am Wiehen ausrichten. Es war ein klasse und lehrreicher Tag.

Noch während der Rückfahrt vom Fahrsicherheitstraining kam ein Alarm für verschieden Ortsfeuerwehren rein.

(Text & Fotos: Nico Klöppel)

Dienstabend Ortsfeuerwehr Engter – Verkehrsunfall

Am Dienstagabend, erprobte die Ortsfeuerwehr Engter, auf einem Übungsdienst, verschiedene Möglichkeiten der Glasentfernung bei einem „verunfallten Wagen“.
Da es bei einem Verkehrsunfall auf jede Sekunde ankommt, wurde verschiedene Techniken ausprobiert und am Ende gemeinsam besprochen.

Ein Dank gilt der Firma Stickelbroeck für die Bereitstellung des Übungsfahrzeuges.

(Text: Nico Klöppel / Isa Gausmann / Fotos: Isa Gausmann)

Taucherprüfung am Sonntagmorgen

Unter den Augen zahlreicher Spaziergänger und den kritischen Blicken ihrer Prüfer legten fünf Feuerwehrtaucher ihre Prüfung ab. Niklas Brose (Freiwillige Feuerwehr Alfhausen) sowie Karl Grünebaum, Lucas Stuckenberg und Till Stückemann, alle drei aus der Ortsfeuerwehr Epe, bestanden die Prüfung zum Feuerwehrtaucher der Stufe 1.

Vor der praktischen Prüfung im Hasesee mussten die vier angehenden Feuerwehrtaucher neben einem 35 stündigen Theorielehrgang auch mindestens 25 Tauchgänge in ihrem Taucherbuch vorweisen. Zudem ist das DLRG Schwimmabzeichen in Silber Grundvorraussetzung um überhaupt zur Tauchprüfung zugelassen zu werden.

Im Praktischen Teil am Sonntagmorgen mussten die Prüflinge mehrere Übungstauchgänge bestehen. Neben der Suche nach einem kleinen Gegenstand im Wasser mussten die vier Feuerwehrleute auch in sieben Meter Wassertiefe unter anderem einen Gegenstand ertasten und dem Prüfer an Land dann den Gegenstand genau wie möglich beschreiben. Als dritte Prüfungsaufgaben musste ein verunfallter Taucher vom Grund des Hasesee gerettet werden. Dabei mussten die Prüflinge natürlich auch bedenken, das trotz eines Notfalls das schnelle Auftauchen zu vermeiden ist, da der verunfallte Taucher sonst Schäden am eigenen Körper durch die sogenannten Taucherkrankheit erleiden kann. Mit der bestandenen Prüfung dürfen die vier nun bei Einsätzen in Wassertiefen bis zu 10 Matern tauchen, sowie Menschen retten und Gegenstände bergen, die sie selber heben können.

Für Lucas Habacker (Ortsfeuerwehr Engter) waren die Prüfungsaufgaben etwas schwerer, denn er mußte für die Prüfung zum Feuerwehrtaucher der Stufe 2 unter anderem unter Wasser mit einer Säge von einem Rohr ein Stück absägen. Er darf nun bis in 20 Meter Wassertiefe arbeiten und neben der Menschenrettung auch technische Hilfe unter Wasser leisten. Dazu. Gehören Aufgaben wie sägen und meißeln. Auch Hebesäcke zur Bergung von schweren Gegenständen darf Habacker nun unter Wasser anbringen. Ebenso kann er jetzt auch im Winter eingesetzt werden, da er nun auch die nötigen Kenntnisse für das Tauchen unter Eis besitzt.

Als Leiter der Tauchergruppe Epe-Sögeln bedankte sich Manuel Krause bei den fünf Prüflingen für ihr Engagement in den verschiedenen Feuerwehren neben dem Brandschutz zusätzlich als Feuerwehrtaucher zu agieren. Ebenso bedankte sich Krause auch bei Prüfer Udo Stückemann aus Epe sowie Stefan Bußmann und Ansgar Kemper aus Alfhausen, die als Prüfer das Fachwissen und die praktischen Aufgaben bewerteten.

Text und Fotos: Henning Stricker

Manuel Krause (4.v.r.) bedankte sich bei den Prüfern Stefan Bußmann (3.v.r.), Udo Stückemann (2.v.r.) und Ansgar Kemper (r.) sowie Roman Opielka (m.) der als Rettungstaucher für Notfälle zur Verfügung stand.
Nach der erfolgreichen Rettung eines Tauchers hatte Prüfer Ansgar Kemper (r.) noch einige Fragen an Till Stückmann zum weiteren Vorgehen nach der Rettung der Person.