Ortsbrandmeister Rolf Stückemann für weitere sechs Jahre zum Ortsbrandmeister gewählt. 

hst Pente. Auch die Ortsfeuerwehr Pente hat nun die Coronabedingt ausgefallenen Jahreshauptversammlungen nachgeholt.Neben den Beförderungen war vor allem die Wahl des Ortsbrandmeister durch die Versammlung dringend nötiggeworden. Denn Rolf Stückemann übte das Amt seit dem 15. April nur noch kommissarisch aus, da seine dritte Amtszeit als Ortsbrandmeister regulär abgelaufen war.

Stückemann, der seit 18 Jahren als Ortsbrandmeister in der Wehr fungiert und bereits davor zwölf Jahre lang den Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeister inne hatte, wurde von den Mitgliedern der Wehr erneut für das Amt vorgeschlagen und wiedergewählt. Allerdings, so Stückemann nach der Wahl, „wird dies meine letzte Amtszeit als Ortsbrandmeister sein, denn in sechs Jahren werde ich 65.“ Somit müssen sich die ehrenamtlichen Brandschützer in Pente langsam einen Nachfolger für Stückemann in den eigenen Reihen suchen.Zum Schriftführer im Ortskommando der Wehr wurde Matthias Pentermann gewählt.

In seinem Bericht konnte Stückemann für das Jahr 2021 insgesamt 20 Einsätze verzeichnen. „In diesem Jahr“, so Stückemann weiter „sind wir jetzt auch schon bei 20 Einsätzen angekommen“. „Bereits bestellt“, so Stückemann, „sei der neue Mannschaftstransportwagen. Die Auslieferung des neuen Kleinbus sei für Anfang 2023 geplant. Des Weiteren könne man jetzt in die Planungen für die Ersatzbeschaffung des Löschgruppenfahrzeuges einsteigen“.

Beförderungen konnte Stückemann in diesem Jahr gleich zwei Brandschützerinnen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an Lehrgängen des Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) freuten sich Stückemann und sein Stellvertreter Thomas Melke-Hövelkamp, Chiara Borchert und Lena Melke jeweils zur Oberfeuerwehrfrau befördern zu können.

Text und Foto: Henning Stricker

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Matthias Pentermann, Lena Melke, Chiara Borchert, Rolf Stückemann und Thomas Melke-Hövelkamp

Vier neue Feuerwehrmänner in der Ueffeln-Balkumer Wehr 

hst Ueffeln-Balkum. Die Corona-Krise hinterließ auch bei den Feuerwehren im Stadtgebiet ihre Spuren. Zwar blieben die Wehren von größeren Ausfällen unter den Ehrenamtlichen Kräften verschont. Aber insbesondere der Bereich Ausbildung, sei es vor Ort in den Wehren, auf Landkreis oder Landesebene und Übungen, fielen der Krise zum Opfer. Denn mit jedem Lockdown wurde auch sofort der Ausbildungsbetrieb unterbrochen, um die Einsatzfähigkeit der Wehren nicht zu gefährden.

Während die 38 aktiven Feuerwehrkräfte der Ortsfeuerwehr Ueffeln-Balkum vor der Pandemie allein im Ausbildungs- und Übungsdienst im Jahr 2019 über 3300 Stunden ehrenamtlich leisteten, fiel diese Zahl in 2020 auf gerade einmal 326 Stunden. „Nach der Jahreshauptversammlung im Januar fanden in dem Jahr nur noch vier Ausbildungsdienste statt“, so Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer rückblickend.

„Auch im Jahre 2021 sah es nicht viel besser aus, hier stieg die Zahl der Dienststunden immerhin auf 476“, so Tiemeyer weiter. Bei den Einsatzstunden sorgte vor allem der Hochwasser-Einsatz der Feuerwehrbereitschaft Nord des Landkreises in Nordrhein-Westfalen für einen deutlichen Anstieg.

Waren es im Jahr 2020 insgesamt 335 Stunden, die bei sieben Brandeinsätzen und 18 Hilfeleistungseinsätzen anfielen, waren es in 2021 neben den 306 Stunden vor Ort auf Grund von sechs Brandeinsätzen und elf Hilfeleistungen vor allem die 820 Einsatzstunden, die in Weilerswist im Kreis Euskirchen durch Ueffelner Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen geleistet wurden.

„Immerhin“, so Tiemeyer weiter, „konnte im Spätsommer des letzten Jahres eine Truppmann-Ausbildung Teil 1 stattfinden“. In diesem mehrwöchigen Lehrgang auf Stadtebene erlernen die Feuerwehrmannanwärter das Grundwissen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr. Neben Rechtsgrundlagen wird in diesem Lehrgang vor allem das Wissen über Fahrzeug- und Gerätekunde sowie die verschiedenen Löschtechniken vermittelt.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang konnte Julian Tiemeyer nun vier Nachwuchskräfte zu Feuerwehrmännern ernennen. Über die Beförderung freuten sich Philipp Kleine-Klanker, Dario Klarmann, Silvan Elias Maier und Michel Tebbenhoff.

Aufgrund der Teilnahme an weiteren Fortbildungen und ihres Engagements in der Wehr wurden Michelle Minning zur Hauptfeuerwehrfrau und Kai Wessling zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Michael Vogeding wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

Den Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ darf Kai Wessling zusätzlich führen. „Eine Objektive Beurteilung aufgrund der Teilnahme an Ausbildungsdiensten und Einsätzen war in den beiden vergangenen Jahren nicht möglich“, so der stellvertretenden Ortsbrandmeister Ralf Klarmann. „Doch das Engagement von Kai Wessling in der Wehr ist sehr hoch“, so das dass Ortskommando sich für ihn entschied. Das hohe ehrenamtliche Engagement von Kai Wessling spiegelte sich auch bei den Wahlen wieder, denn Wessling übernimmt künftig den Posten des Atemschutzgerätewart in der Ueffelner Wehr, da Vorgänger Gerrit Teckemeyer nach 16 Jahren aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht.

Text und Foto: Henning Stricker

Bildunterschrift: V.l.n.r.: Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer, Michel Tebbenhoff, Philipp Kleine-Klanker, Kai Wessling, Silvan Elias Maier, Dario Klarmann, Michelle Minning und der stellvertretende Ortsbrandmeister Ralf Klarmann.

Stadt in Kinderhand 2022

Die Stadt in Kinderhand 2022 war ein voller Erfolg.

25.000 bis 30.000 Besucher waren vor Ort, neben der Blaulichtmeile, wo die acht Ortsfeuerwehren der Stadt Bramsche, die Polizei, Malteser, THW, Berufsfeuerwehr Osnabrück und die IUK Einheit des Landkreises Osnabrück vertreten waren, gab es noch viele weitere tolle Attraktionen.

Die jüngsten Gäste konnten sich an verschiedenen Hüpfburgen, Klettertürmen, einem Ninja-Parcour, Mini-Cars, Bootstouren der DLRG, Showübungen der Jugendfeuerwehr und vielem mehr erfreuen.

Der Stargast kam um 15.00 Uhr, der König der Kinderdisco Volker Rosin! Neben ihm gab es auf und an der Showbühne auch das Meet-and-Greet mit Feuerwehrmann Sam. Auch Asia-Sport, Tabü, Modehaus Böckmann, die Feuerwehrkapelle Vörden und die JoJo‘s gab es zu sehen.

Das VGH-Brandschutzmobil zeigte sowohl den Kleinen, wie auch den Großen, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht oder was mit einer Spraydose passiert, die zu stark erhitzt wird.

Die Malteser Bramsche waren mit ihrer Drohnengruppe und der Rettungshundestaffel vor Ort und zeigten und erklärten Ihre Aufgaben. 

Sie stellten unter anderem ihre Drohne vor, zeigten wie weit man damit schauen kann und welche Sonderfunktionen diese hat.

Die DLRG-Wasserrettung stellte ihre Fahrzeuge vor und bot Bootstouren über den Hasesee an, woran sich viele Bramscher erfreuten und dies nutzten.

Der THW Ortsverband Bad-Essen hat seine Wasserschadenspumpe ausgestellt, welche bei großen Hochwasser Einsätzen verwendet wird.

Außerdem stellte die Berufsfeuerwehr Osnabrück Ihre HFS-Pumpe vor, welche bei Einsätzen benötigt wird, bei welchen Wasser über eine Wegstrecke von bis zu 2000m gefördert werden muss.

Die Jugendfeuerwehr Bramsche hat ihr können bei einem Brand und bei einem Verkehrsunfall gezeigt. Aber auch leckeres Popcorn und Slush-Eis verkauft.

Auch der Oldtimer Club aus Fürstenau war vor Ort und stellte Fahrzeuge aus der Vergangenheit zur Schau. Ebenso stellten das Autohaus Bruns und Ford Timmer verschiedene Fahrzeuge aus. Baggerfahren war dort auch möglich, dank der Firma Kreis Bauunternehmen.

Im großen und ganzen kann man nur eins sagen, der Tag war ein voller Erfolg.

Ein riesen Dankeschön an alle, die beteiligt waren, sei es Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, Malteser, DLRG, THW, Polizei,  JM Event Attraktionen welcher die Spielgeräte zur Verfügung stellte und alles mitplante, aber auch an die ganzen Kolleginnen und Kollegen die für das leibliche Wohl gesorgt haben ein riesen Dankeschön.

So ein Fest kann nicht ohne Sponsoren stattfinden, deswegen gebührt auch diesen ein Dankeschön.

Besonderen Dank auch an die Drohnengruppe der Malteser Bramsche, für die Bereitstellung und Aufnahme der Luftbilder.

Aber ein ganz besonderes Dankeschön geht an Euch, liebe Bramscher Mitbürgerinnen und Mitbürger und besonders an Eure Kinder.

Ohne Euch würde so ein Fest garnicht möglich sein, Euch haben wir es zu verdanken, dass ihr das Fest zu einem vollen Erfolg gemacht habt!

Danke! Danke! Danke!

Wichtige Hinweise zum Baden an offenen Gewässern

In verschiedenen Wettervorhersagen werden für die kommenden Wochen wieder hohe Temperaturen prognostiziert. Ein Sprung ins kühle Nass bei Temperaturen um die 30 Grad Marke gehört für die meisten von euch zur effektiven Abkühlung dazu.

Dies soll natürlich niemandem vergönnt bleiben, dennoch möchten wir euch an dieser Stelle noch einmal auf die Gefahren beim Baden bzw. Schwimmen in offenen und unüberwachten Gewässern hinweisen:

  1. Nur an offiziellen Badestellen schwimmen gehen und die Warnhinweise in Ufernähe beachten.
  2. Kinder sollten nie alleine schwimmen gehen. Die Aufsichtspersonen sollten kleine Kinder am und im Wasser auch nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben.
  3. Die eigene Leistungsfähigkeit sollte kritisch eingeschätzt werden. Gerade nach ein paar Stunden in der Sonne kann die eigene Leistungsfähigkeit herabgesetzt sein. Schon kleinere Anstrengungen können ausreichen, um beispielsweise Schwächeanfälle zu erleiden. Es sollte nicht überhitzt ins Wasser gegangen werden.
  4. Unbekannte Gewässer bergen auch unsichtbare und nicht offensichtliche Gefahren. Erkundigen Sie sich vor dem Bad bei einheimischen Fachleuten über besondere Gefahren und die örtlichen Notrufmöglichkeiten und mögliche Rettungsgeräte wie Schwimmreifen (Rettungsringe).
  5. Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder schwerste Verletzungen nach sich ziehen.
  6. Auch nach mehreren warmen Tagen ist zurzeit nur die Wasseroberfläche angenehm warm. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch verhältnismäßig kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und zu lebensgefährlichen Situationen führen.
  7. Es sollte sich nicht auf aufblasbare Schwimmhilfen verlassen werden – Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind nur Spielzeug und können leicht abgetrieben werden.
  8. Es sollte nicht alkoholisiert oder kurz nach einer Mahlzeit ins Wasser gegangen werden.

Diese Regeln sollten nicht nur an Badeseen angewandt werden, sondern auch an Bundeswasserstraßen wie dem Mittellandkanal, dem Stichkanal Osnabrück oder Flüssen wie der z. B. der Hase. Gerade im Bereich des Mittellandkanals sollte gänzlich auf das Baden verzichtet werden, da durch die Berufsschifffahrt weitere Gefahrenquellen entstehen.

Sollte es dennoch zu einem Badeunfall kommen, alarmiert bitte direkt die Rettungskräfte unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112. Hilfreich ist es, wenn über den Unglücksort möglichst genaue Angaben gemacht werden können, so müssen nicht wertvolle Minuten bei der Suche der Unfallstelle verstreichen. Sollten in der Nähe Rettungs- oder Hilfsmittel wie Rettungsringe oder auch z. B. Standup-Paddeling-Boards verfügbar sein, können diese eingesetzt werden. Bringt euch jedoch nicht selbst in Gefahr – es sollten nur bei ausreichender Eigensicherung Rettungsversuche unternommen werden. Geht auf keinen Fall ins Wasser, wenn ihr alleine seid. Sollte die betroffene Person durch Ersthelfer aus dem Wasser gerettet worden sein, müssen die bekannten Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt werden.