Ausschreibung für neues Tanklöschfahrzeug kann in Kürze veröffentlicht werden.

hst Ueffeln-Balkum. Wie üblich am dritten Sonnabend im Januar hatte Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer die ehrenamtlichen Brandschützer aus Ueffeln und Balkum zur Jahreshauptversammlung ins Gerätehaus an der Stiegte geladen.

Gleich zu Beginn teilte Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs den Ueffelner Brandschützern mit, das die Ausschreibung für das neue Tanklöschfahrzeug nach der Freigabe des städtischen Haushalts in Kürze veröffentlicht wird und das bei den derzeitigen Lieferzeiten das neue Fahrzeug eventuell schon zur nächsten Hauptversammlung im Januar 2024 hier im Gerätehaus stehen könnte. Das Fahrzeugkonzept der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bramsche sieht für die Ortsfeuerwehr Ueffeln-Balkum erneut ein extrem Geländegängiges Tanklöschfahrzeug für die Bekämpfung von Waldbränden, unter anderem im Gehn vor. Somit dürfte wieder ein Unimog den bisher in Ueffeln stationierten, rund 45 Jahre alten Unimog von 1979 ersetzen.

Ralf George, der stellvertretende Abschnittsleiter Nord, teilte mit, „dass die Ausbildung in Lehrgängen auf Kreisebene sehr gut läuft und wir bis Jahresende die in den vergangenen Corona Jahren entstandenen Defizite wieder aufgeholt haben werden“. „Anders sieht es auf Landesebene aus“, wie George weiter mitteilt. „Allein für die Ausbildung zum Truppführer haben wir dieses Jahr einen Bedarf von rund 200 Teilnehmerplätzen im Landkreis. Bekommen haben wir vom Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) 38 Plätze in Loy. Diese Ausbildung kann nicht auch noch auf die ebenfalls ehrenamtlichen Ausbilder im Kreis und den Kommunen abgewälzt werden, hier sehen wir eindeutig das Land in der Pflicht“, so George abschließend.

Der Bericht des Ortsbrandmeisters wies für das Jahr 2022 insgesamt 49 Einsätze für die 40 aktiven Mitglieder aus. „Allein von den 42 Hilfeleistungseinsätzen entfielen 29 auf umgestürzte Bäume während der stürmischen Tage im vergangenen Jahr. Aber auch der Gülleunfall auf der Bundesstraße und die Unterstützung beim Munitionsfund in der Tongrube in Achmer dürfte vielen von uns noch in Erinnerung bleiben“, so Tiemeyer. „Übungen in Ueffeln oder gemeinsam mit anderen Feuerwehren in den Nachbarorten gab es im vergangenen Jahr nicht, die fielen allesamt wegen der Corona-Schutzmaßnahmen aus“, so Tiemeyer weiter. Lediglich für die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Ueffeln-Balkum. die auch Teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord sind, gab es im September eine Fachzugübung in Fürstenau, wie Gruppenführer Klaus Hackmann berichtete.

Unter dem Tagesordnungspunkt Beförderungen und Ehrungen gab es auf der Versammlung für Tiemeyer, Ludwigs und George viel Arbeit. Zunächste freute sich Ortsbrandmeister Tiemeyer, Philipp Kleine-Klanker die Trophäe für den Feuerwehrmann des Jahres überreichen zu dürfen. Insgesamt 124 Dienststunden leistete Kleine-Klanker im vergangenen Jahr.

Michel Krug und Linus-Kilian Maier wurden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung von Tiemeyer zu Feuerwehrmännern ernannt. Sarah Oevermann wurde zur Oberfeuerwehrfrau und Frederic Hoppe zum Oberfeuerwehrmann befördert. 

Die Beförderung von Marc Wessling zum Löschmeister wurde von Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs durchgeführt.

Für seine 40jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Wolfgang Labudda von Ralf George mit dem entsprechenden Abzeichen und Urkunde ausgezeichnet. Ebenfalls Glückwünsche Urkunde und Abzeichen überreichte George auch an Wolfgang Vornheder für seine 50jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Text und Foto: Henning Stricker

Bildunterschrift: Vermutlich zum letzten Mal positionierten sich die Beförderten und Geehrten Mitglieder gemeinsam mit Ortsbrandmeister Julian Tiemeyer (2.v.r.), Ralf George (4.v.r) sowie Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs (2.v.l.) und dem stellv. Ortsbrandmeister Ralf Klarmann (l.) vor dem rund 45 Jahren alten Tanklöschfahrzeug (TLF) auf Unimog-Fahrgestell. Anfang 2024 könnte dort schon das neue TLF stehen.

Anbau am Gerätehaus dringend notwendig. Parkplatzsituation noch ungeklärt

hst Achmer. Erfreuliche Nachrichten konnte Ortsbrandmeister Björn Lüssenheide auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Achmer nicht nur den ehrenamtlichen Kräften, sondern auch den anwesenden Kommunalpolitikern von SPD und Grünen am Freitagabend überbringen. „Gerade heute morgen“, so Lüssenheide, „habe ich eine Mail bezüglich der aktuellen Planungen für die „Erweiterung des Feuerwehrhaus erhalten“. An den ersten Plänen des Architekten wurden nochmal kleine Änderungen vorgenommen. So muss unteranderem die jetzige Eingangstür zur Fahrzeughalle als Notausgang erhalten bleiben. Das war in den ersten Plänen noch nicht vorgesehen“, wie Lüssenheide weiter erläutert.

Der Eingang zum Feuerwehrhaus am Paul-Jaschke-Weg erfolgt zukünftig von der Rückseite. Dazu wird das Gerätehaus an der Linken sowie an der Rückseite erweitert, um mehr Platz für Umkleide, separate Dusch- und Waschräume und einen neuen Werkstattbereich zu bekommen. Der jetzige Werkstattbereich wird zu einem Büro umgebaut. Dieses befand sich bis vor ein paar Jahren noch im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Gemeinde Achmer und musste zunächst für den Jugendtreff geräumt werden. Mittlerweile ist dort eine Mietwohnung entstanden. Problematisch ist nach wie vor die Parkplatzsituation und die Zufahrt zum Gerätehaus, da dort auch der Sportplatz des SC Achmer und der Schießstand sind. Insbesondere bei Fußballspielen ist die Parksituation dort sehr angespannt.

„Der Anbau sei mittlerweile auch dringend notwendig, da wir aktuell keine frei Spinde mehr für die neue Mitglieder haben. Alle 37 verfügbaren Haken für die Einsatzkleidung sind belegt. Die Nachwuchskräfte, die jetzt bereits bei den Dienstabenden dabei sind, müssen sich im Abstellraum umziehen. Und bei einer Frauenquote von 20% sollten separate Duschräume eine Selbstverständlichkeit sein“, so Lüssenheide abschließend zu diesem Thema.

Des Weiteren berichtete Lüssenheide darüber, dass als Ersatz für den fast 30 Jahren alten MTW auf Basis eines Kleinbus zukünftig ein Pick-up Fahrzeug beschafft werden soll. „Das Problem ist, das ein neuer Bus von den Abmessungen her nicht durch das kleine Hallentor passt“. „Außerdem sei man mit dem Pick-up Fahrzeug durchaus flexibler im Hinblick auf die Brandbekämpfung im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes hinter dem Segelflugplatz. Solange es sich noch um einen kleinen Entstehungsbrand handelt, können wir mit Geländegängigen Fahrzeugen noch etwas ausrichten, sollte ein Waldbrand auf dem stark Munitionsbelasteten Gebiet sich allerdings ausbreiten, so bleibt uns nur noch die Möglichkeit, einen Sicherheitsabstand von einem Kilometer einzuhalten“, wie Lüssenheide weiter erläutert. „Dabei könnte es auch zu längeren Sperrungen der direkt angrenzenden Eisenbahnlinie von Osnabrück nach Oldenburg und Bremen kommen. Gelder im Haushalt stehen dafür allerdings noch nicht bereit, da zunächst noch vier andere Fahrzeuge beschafft werden müssen. 

Aus dem Einsatzgeschehen berichtete der stellv. Ortsbrandmeister Björn Mai, dass das Einsatzaufkommen im Jahr 2022 zugenommen hat. „Von insgesamt 41 Einsätzen im Jahr 2021 stieg die Einsatzzahl in 2022 auf 58 Einsätze“, so Mai. „Davon waren elf Brandeinsätze, 46 Hilfeleistungen und ein Fehlalarm“, so Mai weiter.

Der Tagesordnungspunkt Wahlen beinhaltete in diesem gleich mehrere Funktionen. So stand nach sechsjähriger Amtszeit der Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeister wieder zur Wahl an. Hier wurde Björn Mai erneut für die kommenden sechs Jahre wiedergewählt. Die Funktion des stellvertretenden Gruppenführer übernimmt zukünftig Marco Berndzen, da der bisherige Funktionsträger, Marco Thal, nicht mehr zur Verfügung stand.

Ebenfalls musste die Funktion des Atemschutzgerätewart neu besetzt werden, da Marco Thal nach rund 25 Jahren diesen ehrenamtlichen Job ebenfalls an jüngere Kräfte übertragen wollte. Dieses Funktion übernimmt nun Dennis Falkowski. Kai Lüssenheide, Sebastian Wippermann, Andreas Funke und Christian Mai wurden in ihren Funktionen wiedergewählt.

„Beförderungen gab es in diesem Jahr nur eine“, so Björn Lüssenheide. Nach bestandener Truppmann Prüfung konnte er Lars Wächter zum Feuerwehrmann ernennen. 

Auszeichnungen gab es aus der Hand von Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs für Birte Schwegmann für ihre 25jährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Achmer und für Reinhardt Schäfer, der nun mit Erreichen der Altersgrenze von 67 Jahren in die Altersabteilung wechselt.

Text und Fotos: Henning Stricker

Bildunterschrift: Die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Achmer wurde im kleinen Saal der Dorfgemeinschaftsanlage durchgeführt, da mittlerweile auch der Schulungsraum zu klein ist. Ortsbürgermeisterin und MdB Anke Hennig (r.), Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs (l.), Manfred Buhr vom Feuerwehrverband (3.v.l.), Matthias Hintz für die Stadtverwaltung (4.v.l.) und Stefan Klawitter für die SPD-Fraktion im Ortsrat (9.v.l.) nutzen die Versammlung zum Informationsaustausch.

Fusionspläne der Feuerwehren Bramsche und Pente erst einmal vom Tisch

hst Pente. Zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Pente konnte Ortsbrandmeister Rolf Stückemann neben fast allen aktiven Mitgliedern auch Bürgermeister Heiner Pahlmann, den für die Feuerwehren zuständigen Mitarbeiter des Fachbereich 2, Matthias Hintz und Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs begrüßen.

Ein wichtiges Thema, das alle ehrenamtlichen Brandschützer aus Pente interessierte, waren die eventuellen Fusionspläne der Ortsfeuerwehren Bramsche und Pente. Mit der Aufstellung des neuen Feuerwehrbedarfsplan für die Stadt Bramsche hatte der beauftragte Gutachter eine Fusion der Ortsfeuerwehren Bramsche und Pente angesprochen. Seitens der Stadt Bramsche war parallel dazu der Neubau eines gemeinsamen Gerätehauses für beide Ortswehren angedacht und das hätte seinen neuen Standort wohl auf der südlichen Seite des Mittellandkanals finden sollen.

Doch dagegen sprach sich der Gutachter aus. Denn 99% aller Einsätze der Ortsfeuerwehr Bramsche liegen nördlich des Mittellandkanals, ebenso wohnen die allermeisten Mitglieder der Ortsfeuerwehr nördlich des Mittellandkanals. Bei einem Ausfall der Brücke an der Osnabrücker Straße über den Mittelandkanal hätte dies gravierende Auswirkungen für die Einsatzfähigkeit der Schwerpunktwehr Bramsche und die einzuhaltenden Zeiten für die Rettungsfristen. „Somit wird es in den nächsten fünf bis zehn Jahren erst einmal keine Zusammenlegung der beiden Ortsfeuerwehren geben“ wie Bürgermeister Heiner Pahlmann beteuerte, da erst einmal ein passendes Grundstück für den Neubau auf der nördlichen Mittellandkanalseite gefunden werden müsse. „Diese Problematik zeige einmal mehr, wie wichtig auch die kleineren Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung sind, so Stückemann.

In seinem Jahresbericht wies Stückemann auf die vergangenen Einsätze hin. “Allein im letzten Halbjahr wurden wir zu fünf Brandeinsätzen und vier Hilfeleistungen alarmiert“, so Stückemann. „Beim Brand auf dem Pferdehof am Trakehnerweg diente zum Beispiel im ersten Angriff der Swimmingpool des Nachbarn als Wasserentnahmestelle und auch hier zeigte sich, das auf die tragbare Pumpe auf dem kleinen Löschfahrzeug der Penter Wehr nicht verzichtet werden kann, da das Grundstück mit den großen Fahrzeugen mit den festeingebauten Heckpumpen nicht befahren werden konnte“, so Stückemann weiter.

Ferner bestätigte Matthias Hintz von der Stadtverwaltung, dass das Fahrgestell für das neue Mehrzweckfahrzeug der Penter Wehr, ein Ford Custom bereits angeliefert worden sei und nun zu der für den Innenausbau zuständigen Firma verbracht wird und man mit einer Auslieferung bis spätestens Anfang September rechne. „Zudem müsse man sich langsam Gedanken darüber machen“, wie die Ersatzbeschaffung für das ebenfalls schon recht alte Löschgruppenfahrzeug aussehen soll“, so Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs 

Glückwünsche von allen Gästen erhielten dann auch die Beförderten und geehrten Mitglieder der Penter Ortsfeuerwehr. Jonas Geers wurde nach der erfolgreich abgeschlossenen Truppmann-Ausbildung zum Feuerwehrmann ernannt, den Maschinisten Lehrgang hat er ebenfalls auch schon erfolgreich absolviert. Marcel Schulte wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann und der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Melke-Hövelkamp zum Hauptlöschmeister befördert. Ebenso freute sich Rolf Stückemann, das Chiara Borchert den Atemschutzgeräteträger Lehrgang erfolgreich bestanden hat. Aus den Händen von Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs erhielt Arnim Spengler das Ehrenzeichen für seine 25jährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Pente der Freiwilligen Feuerwehr Bramsche.

Text und Fotos: Henning Stricker

Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Thomas Melke-Hövelkamp, Marcel Schulte, Jonas Geers, Chiara Borchert, Rolf Stückemann, Jörg Ludwigs, Matthias Hintz und Heiner Pahlmann.

Tannenbaumsammelaktion 2023

Die Tannenbaumsammel-Aktion der Jugendfeuerwehr Stadt Bramsche ist mittlerweile schon eine Tradition in Bramsche. Nach einer Woche, in der viele Vorbereitungen getroffen wurden, starteten wir heute Morgen pünktlich um 08:00 Uhr um ausgediente Tannenbäume im Ortsgebiet Bramsche zu sammeln. Am Ende des Tages waren es mehr als 700 Bäume, welche von der Jugendfeuerwehr und einer Menge an Helfern gesammelt wurden.

Überwältigt waren wir in diesem Jahr besonders von der Dankbarkeit der Menschen, die uns auf so viele verschiedene Arten ein „Dankeschön“ sagten.

Aber auch wir sagen Dankeschön! Bei allen Helfern, die uns an diesem Tag heute und in den letzten Wochen immer wieder geholfen haben.

Hier sind insbesondere die Firmen ELOS, Remondis und Kotte zu nennen, welche uns Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Ebenfalls geht ein Dank an die Firma Kohl sowie Frommhagen für die Bereitstellung einer Mulde und eines Häckslers, damit wir die Tannenbäume wie im vergangenen Jahr häckseln können.

Für die Verpflegung geht ein Dank an Jonnys Pantry, welche uns am Mittag mit einer Gyrossuppe verpflegten.

Ohne euch wäre diese Aktion nicht möglich!

Danke!

Ihre Jugendfeuerwehr Stadt Bramsche.