Wenn der Einsatzbefehl kommt, zählt jede Sekunde – auch abseits befestigter Straßen. Um für diese Herausforderungen bestens gerüstet zu sein, organisierte der Feuerwehrverband Altkreis Bersenbrück am heutigen Samstag ein intensives Fahrsicherheitstraining im Gelände.

Theorie trifft auf anspruchsvolle Praxis

Der Trainingstag startete mit einem fundierten theoretischen Teil. Ein erfahrener Ausbilder des Technischen Hilfswerks (THW) vermittelte den Teilnehmern zunächst die physikalischen Grundlagen und die Besonderheiten beim Führen von schweren Einsatzfahrzeugen in unwegsamem Terrain.

Nach der Theorie folgte die Belastungsprobe für Mensch und Maschine: Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Fursten Forest in Fürstenau konnten die Fahrer das Gelernte direkt in die Tat umsetzen. In tiefem Schlamm, an steilen Hängen und auf sandigem Untergrund wurde die Geländetauglichkeit der Fahrzeuge ausgiebig geprüft und die Geschicklichkeit der Fahrer geschult.

Zusammenarbeit der Organisationen
Besonders hervorzuheben ist der organisationsübergreifende Charakter der Übung. Neben den Kräften der Feuerwehr nahmen auch Helfer des THW sowie der DLRG an dem Training teil. Diese gemeinsame Ausbildung stärkt nicht nur die Fahrkompetenz, sondern auch die wichtige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rettungsorganisationen im Altkreis Bersenbrück.
Insgesamt waren 27 Fahrzeuge von den verschiedenen Hilfsorganisationen am Samstagmorgen auf dem Truppenübungsplatz.
Dank des professionellen Trainings sind die Einsatzkräfte nun noch besser darauf vorbereitet, auch unter schwierigsten Bodenbedingungen sicher und schnell Hilfe zu leisten.