Am 01.02.2026 ist die Wasserrettung der Feuerwehr Stadt Bramsche mit einigen Kameraden im Hasesee in Bramsche tauchen gewesen. Da es abends noch zu früh dunkel wird und die Wasserrettung bei so einem Dienst Beleuchtung braucht, wurde der Termin auf einen Sonntag verschoben. So bekamen die Taucher ein Gefühl dafür, wie es ist, unter Eis zu tauchen.

Weil die Feuerwehrtaucher immer über eine Leine mit dem Signalmann an Land verbunden sind, finden sie das Einstiegsloch im Eis jederzeit sicher wieder. Unter Eis gelten jedoch besondere sicherheitsrelevante Vorsichtsmaßnahmen: So darf dort nur mit einer verkürzten Sicherungsleine von 25 Metern Länge getaucht werden (statt der üblichen 50 Meter im offenen Gewässer).

Des Weiteren ist unter Wasser eine Sprecheinrichtung zwingend erforderlich. Damit können sich die Taucher untereinander sowie mit dem Kameraden an Land verständigen. Da die Wasserrettung der Feuerwehr Stadt Bramsche alarmiert wird, sobald eine Person im Eis eingebrochen ist, sind solche Übungen unerlässlich.
Wichtiger Hinweis:
Es wird dennoch eindringlich davor gewarnt, Gewässer zu betreten, die nicht offiziell freigegeben sind. Die aktuelle Eisdecke ist noch nicht tragfähig genug für größere Menschengruppen.
Manuel Krause Wasserrettung der Feuerwehr Stadt Bramsche
