hst Bramsche. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war es die sogenannte Grundausbildung, heute nennt es sich Qualitätsstufe 1 und beinhaltet verschiedene Basismodule, die nach der modularen Grundlagenausbildung des Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz gelehrt werden müssen.

In den vergangenen vier Wochen absolvierten 20 Menschen aus den Bramscher Ortsteilen Achmer, Bramsche-Mitte, Engter, Hesepe, Pente und eine Mitarbeiterin der Betriebsfeuerwehr Remondis den diesjährigen Lehrgang. In den verschiedenen Basismodulen wurde den Teilnehmern das nötige Fachwissen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, die umgangssprachlich einfach als „Feuerwehrmann“ oder „Feuerwehrfrau“ bekannt ist, vermittelt.

Neben Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehrgehörten natürlich auch die Themen Brennen und Löschen, Fahrzeug und Gerätekunde zu den Ausbildungsinhalten des Lehrgangs.

Nach der schriftlichen Prüfung am Samstagvormittag mussten die 20 Teilnehmer dann unter den Augen von Abschnittsleiter Nord, Herbert Kempe und den Ortsbrandmeistern aus den verschiedenen Ortsfeuerwehren (OF), in der praktischen Prüfung ihr erlerntes Fachwissen unter Beweis stellen.

Das war für Michel Jedrowiak und Zoe Gödeker (OFAchmer), Josef Fröhle, Zoe Grunert, Markus Holstein, Silas Collin Koch, Martin Schön und Alexander Thiesing (alle OF Bramsche-Mitte), Jonas Heinrich Sommerfrüchte, Mona van der Veen und Hergen Winter (OF Engter), Alexander Beutler, Sascha Haucap, Luis Loureiro, Jonathan Marszalkowski, John Paul Stenzel, Daniel Thies und Kevin Zschiedrich (alle OF Hesepe), Jannis Melke (OF Pente) und Fabienne Tepe(Remondis) allerdings kein Problem.

Zum Abschluss des Lehrgangs bedankte sich Herbert Kempe bei den Teilnehmern für ihr Engagement, sich zukünftig ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung einzusetzen. Weiteren Dank richtete er auch an Stadtausbildungsleiter Alexander Weniger und sein Team aus den verschiedenen Wehren, ohne deren Einsatz so eine mehrwöchige Ausbildung an mehreren Wochentagen in der Woche nicht machbar wäre.

Text und Foto: Henning Stricker