hst. Von dem Unwetter, das am gestrigen Abend von Südwesten kommend Richtung Dänemark zog, blieb auch Bramsche nicht verschont.

Der erste Einsatz, ein Baum auf der Straße „Am Sperrtor“ um 18:28 wurde von den Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Bramsche-Mitte schnell abgearbeitet, wenig später mussten Bäume in der Gartenstadt und in Engter beseitigt werden

„Am Quebbebach“ soll ein Baum auf Terrasse und Haus gestürzt sein, nähere Info liegen uns allerdings nicht vor. 

Insgesamt waren es laut Stadtbrandmeister Jörg Ludwigs insgesamt 36 Einsätze.

Beträchtlichen Sachschaden verursachte ein Blitzeinschlag in den Wohntrakt eines Landwirtschaftlichen Gebäudes in Achmer. 

Um 18:50 wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Achmer und Pente sowie die Drehleiter Bramsche-Mitte alarmiert. Nur wenig später wurde dann die gesamte Ortsfeuerwehr Bramsche-Mitte alarmiert. Um den sich schnell ausbreitenden Dachstuhlbrand unter Kontrolle bringen zu können, wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Wallenhorst alarmiert. Die rückte mit ihrer Drehleiter und drei weiteren Löschfahrzeugen an. 

Zusätzlich wurde gegen 23 Uhr noch die Ortsfeuerwehr Epe-Sögeln alarmiert, da noch weitere Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. 

Des Weiteren unterstützen die Ehrenamtliche Kräfte des Malteser Hilfsdienst mit ihrer Rehab-Zone. In diesem Bereich wurden die Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz medizinisch betreut.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 500.000 Euro.

(Text & Fotos: Henning Stricker)