Demo

Großübung in Pente- Unfall mit Reisebus

Mit Blaulicht und Signalhorn

Veranlasst hatte die Übung der Landkreis Osnabrück. Der Termin wurde im Vorfeld nicht bekanntgegeben: Alle angeforderten Helfer sollten bis zum Eintreffen von einem realen Einsatz ausgehen, um auch das Ausrücken zu trainieren und die Eintreffzeiten am vermeintlichen Unfallort unter realistischen Bedingungen überprüfen zu können. Aus diesem Grund fuhren Feuerwehren und Rettungsdienste auch mit Signalhorn und Blaulicht nach Pente in der Nähe des ehemaligen Hotel-Restaurants „Penterknapp“.

Gute „Opfer“-Darsteller

Insgesamt 25 „Verletzte“ waren aus den Fahrzeugen zu retten, für die weitere medizinische Versorgung und Betreuung waren angesichts der eisigen Temperaturen Zelte aufgebaut worden. Genau eine Stunde dauerte es, bis aus dem Bus alle Verunglückten raus waren. An einem Pkw mühte sich die Feuerwehr mit schwerem Gerät noch etwas länger ab. Die zumeist jugendlichen Darsteller der „Opfer“ nahmen ihre Aufgabe ernst: Immer wieder waren Schmerzensschreie zu hören, Verletzte riefen verzweifelt die Namen von Freunden oder Verwandten, standen unter Schock.

„Bis auf wenige Kleinigkeiten hat die Zusammenarbeit aller Beteiligter sehr gut geklappt“, zog Benedikt Guss zum Schluss hin ein erstes positives Fazit. Der Mitarbeiter des Landkreises Osnabrück hatte die Übung maßgeblich organisiert.

Text/Quelle/Fotos: Bramscher Nachrichten/Björn Dieckmann

18032018 uebung3

Drucken E-Mail