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Großübung Kreisfeuerwehrbereitschaft Osnabrück Nord und Süd mit Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 Region Hannover

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13092017 uebung1Während die Brandschützer aus der Region Hannover die Wasserversorgung aus dem Mammutsee sowie den Löschangriff und die Personensuche in der Montagehalle der Firma Grimme sicherstellten, übernahmen die Osnabrücker Kräfte die Rettungsarbeiten in der Produktionshalle der Firma Ricon und bauten eine Wasserversorgung aus dem Viktoriasee auf.

Um die Übung möglichst Realitätsnah darzustellen hatte Organisator Ralf auf dem Felde noch einige „Einspielungen“ parat. So musste kurzzeitig bei beiden Einheiten die Wasserversorgung unterbrochen werden, da in den Schlauchleitungen Schläuche geplatzt waren, ein Löschfahrzeug der Region Hannover wurde in einen Unfall verwickelt und musste von der Straße geschleppt werden. Als weitere störende Einspielung meldete ein Feuerwehrmann am Viktoriasee, dass die Pumpe plötzlich defekt sei und damit nicht genug. Plötzlich galt es schnellstmöglich die Halle der Firma Ricon zu verlassen, da sie einzustürzen drohte. Zusätzlich zu den vermissten Mitarbeitern musste dann auch noch ein Feuerwehrmann gerettet werden der aufgrund gesundheitlicher Probleme kollabierte.

Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden über 3.000 Meter Schlauchleitung verlegt und mehrere sogenannte Tragkraftspritzen (transportable Pumpen) eingesetzt. Nach rund vier Stunden beendete Ralf auf dem Felde die Übung. Bei der anschließenden Besprechung bedankten sich Benedikt Guss von der Kreisverwaltung Osnabrück und Organisator Ralf auf dem Felde insbesondere bei den beiden Bereichsführern der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4, Detlef Hilgert und Regina Lehnert für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei der Übung. Zum Abschluss wies Auf dem Felde mit einem Augenzwinkern noch darauf hin, „dass im Übungszenario unter Wetter - Gewitter, Regen und Sturm umlaufend - stand. Ich hätte auch schreiben können - Wetter wie heute -“. Nach einer Stärkung mit frischer Erbsensuppe, 330 Liter hatten die Feuerwehrköche aus Bippen frisch gekocht, machten sich alle Einheiten wieder auf den Rückweg.

Text und Fotos: Henning Stricker

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